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Organisationen - Vereine - Selbsthilfegruppen
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ARBEITSGEMEINSCHAFT HUMANE SEXUALITÄT e.V. ( AHS )

Homepage: http://www.ahs-online.de
E-Mail: geschaeftsstelle@ahs-online.de

Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität e.V.
Walltorstrasse 31
D-35390 Gießen


Sexualität ist eine Möglichkeit der menschlichen Kommunikation. Jeder Mensch muss sexuelle Erfahrungen mit sich und im Einvernehmen mit anderen machen dürfen. Einigen Mitgliedern unserer Gesellschaft wird das Ausüben von Sexualität verwehrt, das Recht auf Sexualität regelrecht abgesprochen: zum Beispiel Kindern, Alten, Kranken, Behinderten, Gefangenen und bestimmten sexuellen "Minderheiten". Damit wird vielfach gegen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung verstoßen.

Die Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität  setzt sich dafür ein, dass das Thema der sexuellen Selbstbestimmung nicht aus der öffentlichen Diskussion verschwindet. Sie tritt Zusammen mit verschiedenen Emanzipationsbewegungen dafür ein, daß die Bedingungen für ein menschenwürdiges Erleben und Gestalten von Sexualität verbessert werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität will Leute an einen Tisch bringen, die eigentlich solidarisch miteinander verbunden sein müßten: Menschen, die zu ihrer Sexualität stehen, die sich privat oder beruflich mit Sexualität beschäftigen oder darüber forschen. Die AHS bietet ein Forum an: sie versucht eigenes Erleben und Betroffenheit mit dem Anspruch zu verbinden, sexualpolitisch zu wirken.

In der Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität  wird in verschiedenen Fachgruppen gearbeitet und stellenweise auch geforscht. Die AHS stellt auf Wunsch Informationsmaterial über die Arbeit der Fachgruppen zur Verfügung.


Inaktiv:

AG-PÄDO

Homepage: http://www.ag-paedo.de
E-Mail: info@ag-paedo.de

Die AG-Pädo war eine eigenständige Gruppierung von Pädophilen. Sie wurde 1991 als Arbeitsgruppe des Bundesverbands Homosexualität e.V. (BVH) gegründet und bestand dort bis zu dessen Auflösung 1997. Danach wurde sie Fachgruppe der AHS (siehe oben). Im November 2004 wurde sie wegen öffentlichen Drucks u.a. nach Karremann von der Mitgliederversammlung der AHS formal aufgelöst und bestand seitdem getrennt weiter.

Die AG-Pädo verstand sich als Forum und Vernetzung aller dazu bereiten Pädo-Selbsthilfe- und Emanzipationsgruppen Deutschlands, die sich den Zielen und Grundsätzen der AG-Pädo verpflichtet fühlen; auch nicht gruppengebundene Pädos und Interessierte, die die Ziele der AG-Pädo unterstützen, konnten mitarbeiten.

Ziele der AG-Pädo waren:

  • den Pädophiliediskurs aus Sicht der Betroffenen zu vertiefen und zu verbreiten,
  • den Erfahrungsaustausch zwischen Pädo-Selbsthilfe- und Emanzipationsgruppen anzuregen,
  • die Arbeit seriöser Pädo-Selbsthilfegruppen zu unterstützen,
  • die Gründung neuer Pädo-Selbsthilfe- und Emanzipationsgruppen zu fördern,
  • die Solidarität zwischen Pädos und der aufgeschlossenen Öffentlichkeit zu stärken,
  • sich für die sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen einzusetzen,
  • die Akzeptanz einvernehmlicher Sexualität zu erreichen, unabhängig vom Alter oder Altersunterschied und dem Geschlecht der Beteiligten.
Über die AG-Pädo konnten Kontakte zu Mitgliedern von ehemaligen und entstehenden Pädo-Selbsthilfegruppen und Arbeitsgemeinschaften in vielen Regionen und Städten hergestellt werden. Die AG-Pädo unterstützte die Gründung neuer Gruppen.

Pädo-Gruppen, die in der AG-Pädo mitarbeiten, verstehen sich zum einen als Selbsthilfegesprächsrunden, wo Pädophile sowohl homo- wie heterosexueller Orientierung mit anderen Betroffenen über alle möglichen Aspekte des Pädo-Lebens reden können. Hier können Betroffene oft zum ersten Mal mit jemand anderem ihre Neigung und Nöte teilen und erkennen, dass sie damit nicht allein sind. Dadurch kann das oft angeschlagene Selbstbewusstsein des Einzelnen gestärkt werden.

Zum anderen werden in den Gruppen ethische und andere Fragen bezüglich der Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen erörtert und geklärt. Dadurch können Pädos ihr Verhalten reflektieren, was den Kindern, mit denen manche Kontakt haben, zugute kommt. Es werden auch sexualpolitische Fragen thematisiert. Darauf baut sich die aufklärende Öffentlichkeitsarbeit auf.
Pädo-Selbsthilfe-und Emanzipationsgruppen, die in der AG-Pädo mitarbeiten, vermitteln keine Adressen oder Kontakte zu Minderjährigen. Ebenso wenig dienen sie als Börse zum Tausch oder Vertrieb von einschlägigen pornographischen Bildern, Heften oder Filmen/Videos. Alle ihre Aktivitäten sind strikt legal.

Seitdem jedoch zunehmend Selbsthilfegruppen in den Fokus von Strafverfolgern kamen und unverhältnismäßige Ermittlungseinsätze geschahen, sowie parallel der Austausch von Betroffenen über das Internet zunahm, haben sich fast alle Selbsthilfegruppen aufgelöst.


Informationen zu Selbsthilfegruppen gab es auf der AG-Paedo-Seite, die inzwischen offline ist. Anfragen über derzeitige Aktivitäten können ins Forum gestellt oder an die Admins gerichtet werden.




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